A wie Anfangen: Warum Starten so schwer ist und wie es trotzdem klappt
Shownotes
Warum Anfangen so schwer fällt
- Die „Resistance“: Dein größter Gegner im Kreativprozess
- Warum Prokrastination kein Zufall ist
- Wieso Disziplin wichtiger ist als Inspiration
Konkrete Hacks zum Starten:
- Setze dir klare Deadlines
- Arbeite in Zeitblöcken (Pomodoro)
- Starte ohne Selbstzensur
- Nutze deinen persönlichen Opening-Song
- Baue dir Rituale, die dich ins Tun bringen
Creative Hero:
- Marina Abramović – radikale Ansätze für Präsenz und kreative Zustände
Challenge der Woche: Mach etwas zum ersten Mal. Egal wie groß oder klein – Hauptsache neu.
Takeaway: Anfangen ist kein Gefühl. Anfangen ist eine Entscheidung.
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00:00:00: Warum ist Anfang eigentlich immer so schwer?
00:00:04: Heute fangen wir was ganz Neues an.
00:00:06: Wir fangen eine neue Serie an!
00:00:19: Herzlich willkommen zu Make My Monday, dem Kreativ-Podcast von Fogdams Worldwide.
00:00:25: ich bin Christoph Erwerth euer Host und starte mit euch in eine neue Folge und in eine neue Serie.
00:00:32: also holt euch ein Kaffee oder einen Tee dann geht's los.
00:00:50: ja neue Woche Neues Jahr, neue Serie.
00:00:55: Wir starten hier eine neue Serie.
00:00:57: das wird einmal im Monat ungefähr passieren und zwar heißt die neue Serie Christopher's Creative Alphabet Und wir werden in dieser Serie wie der Name schon sagt Das Alphabet durchgehen und alphabetisch Die Haupt Keywords zum Thema Kreativität Durchgehen.
00:01:16: und heute weil wir anfangen mit der serie dürfen wir raten welche Welches Wort es ist.
00:01:23: Ich wollte eigentlich das Thema Abschießen nehmen, aber dass nämlich später bei K zum Thema Killio Darlings.
00:01:30: Aber ich werde das noch nicht verraten was es für Buchstaben gibt.
00:01:33: Nee heute geht es um das Thema Anfangen.
00:01:36: Wir fangen ja eine neue Serie an mit dem Alphabet und eines der absolut wichtigsten Themen in kreativ Prozessen Ist natürlich Das anfangen weil ohne anfangen passiert nüscht und wenn nichts passiert passiert Nichts.
00:01:50: dann ist auch niemand kreatif Und es gibt keine tollen Ideen und keine Ergebnisse.
00:01:55: Deswegen hier fangen wir an mit dem Buchstaben A, Thema anfangen.
00:01:59: Buchstabe B kommt dann irgendwann im Juni usw.
00:02:03: Haben wir so eine lockere, lose Serie die wir hier einstreuen in unsere Montagsinspiration weil Make My Monday ist der Podcast der dir montagsmorgens einen kleinen frischen Kick verpassen will, einen kreativen Inspirationskick den du dann mitnehmen kannst in die.
00:02:23: Also, was erwartet dich hier in dieser Folge?
00:02:27: Wir wollen erst mal darüber sprechen warum es anfangen überhaupt so schwer.
00:02:32: Dann was ein richtig gute erprobte Hex!
00:02:35: Wie kann ich anfangen?
00:02:37: Was kann ich machen um anzufangen?
00:02:39: wie kann ich da mehr Power reinkriegen?
00:02:41: Wie kann Ich mich auch selber austricksen?
00:02:43: Richtig gute Hex die ich selber auch ausprobiert habe und auf die ich angewiesen bin, die werde ich dann vorstellen.
00:02:51: und dann kommt immer zu jedem Buchstaben gibt es auch einen Creative Hero.
00:02:56: Das heißt am Schluss werde ich noch mal mit dem Buchstabe A einen Creative-Hero vorstellen.
00:03:01: das wird die serbische Performance Künstlerin Marina Abramowicz sein.
00:03:07: Die hat nämlich auch zum Thema Anfang richtig coole Sachen am Start Und am Schluss gibt's da noch eine Challenge.
00:03:14: für die Woche starten wir durch Teil eins.
00:03:27: Ja, warum ist Anfang so schwer?
00:03:30: Weil Anfang ist definitiv tiefschwer!
00:03:32: Ich denke das kannst du auch bestätigen.
00:03:34: immer wenn wir was anfangen wollen dann gibt es so Dinge die dazwischen kommen die uns aufhalten wollen.
00:03:43: ich weiß nicht ob du das auch schon mal beobachtet hast.
00:03:45: dass ist überall so.
00:03:46: das ist fast wie ein kreatives naturgesetz.
00:03:50: da gibt es Ein tolles Buch von Steven Pressfield, das heißt The War of Art.
00:03:56: Bezieht sich auf dieses klassische chinesische Buch Die Art Of War und dreht das so ein bisschen um.
00:04:03: Das heisst überall sagt Steven Press Field, überall wo Menschen Kunst machen wollen, wo Menschen was Kreatives machen wollen müssen sie im Grunde einen kleinen Krieg kämpfen den War of Art.
00:04:16: Nämlich es gibt eine Resistance, so nennt er das ganz martialisch, eine Resistance die uns aufhalten will kreativ zu sein.
00:04:23: Das heißt dass kommt immer dazwischen und da sind zwei Richtungen die da kommen.
00:04:28: einmal ist das berühmte Prokrastinieren das uns tausend andere Sachen einfallen die jetzt vielleicht noch wichtiger seien könnten die wir jetzt machen können.
00:04:37: und es ist dann natürlich auch nochmal so ne Selbstsabotage Stimmen sagen, das ist doch Quatsch.
00:04:44: Das kannst du doch gar nicht!
00:04:45: Das wird ja auch nichts.
00:04:47: Das Briefing ist doch Blödsinn.
00:04:49: Da fehlt doch was.
00:04:50: Das ist doch nicht gut und das ist im Grunde so ganz unterschiedlich nach Projekt.
00:04:55: Auch diese Resistance ist außerdem sehr kreativ.
00:05:01: Es sind das unterschiedliche Sachen die dann versuchen uns zu sabotieren und das passiert im Kopf und das passiert bei allen ganz normal, dass das so ist.
00:05:11: Leider und deswegen sind auch ganz viele Menschen nicht kreativ weil sie diese Resistance ja nicht besiegen können.
00:05:20: aber diese Resistenz gehört einfach dazu und der Kreativ-Profi Der weiß das und der muss damit klar kommen.
00:05:27: Und weiß auch, wie man damit klarkommt.
00:05:30: Das hat auch einen Grund, dass diese Resistance so stark ist.
00:05:32: Das liegt nämlich an unserem System des Gehirns.
00:05:36: Das möchte nämlich Energie sparen.
00:05:38: Je weniger Energie das Gehirn braucht umso besser.
00:05:43: Wenn Sachen immer gleich sind und so wie wir sie schon immer gemacht haben dann ist das Gehören happy und braucht nichts Neues zu denken und brauche keine neue Energie aufzuwenden.
00:05:54: Deswegen sind viele Sachen auch sehr gut, die wir geübt haben.
00:05:58: Die können...die sind dann im Autopilot ganz viele Handgriffe im Alltag.
00:06:02: Die laufen einfach so.
00:06:03: Das ist halt auch super!
00:06:05: Das gibt, das ist natürlich fantastisch.
00:06:07: Aber wenn wir kreativ sein wollen müssen wir ja eben das verlassen.
00:06:11: da müssen wir Sachen neu denken, neu überlegen uns mit Problemen, mit Herausforderungen auseinandersetzen und das will das Gehirn nicht!
00:06:20: Und schmeißt alles Mögliche ins Rennen um uns davon abzuhalten dass zu tun wirklich sehr interessant.
00:06:26: the brain is a bitch kann ich dann nur sagen schwer dadurch zu kommen.
00:06:32: deswegen wird kreativität auch oft ausgesourzt weil viele menschen viele unternehmen da gar nicht zukommen, weil es dann natürlich Unternehmensinterne bremsen und so weiter gibt immer wenn was neues kommt.
00:06:46: Wie gesagt hat Steven Pressfield ein ganzes buch drüber geschrieben und es ist sehr spannend sich damit zu beschäftigen.
00:06:54: Und aber auch beruhigend, das ist ganz normales!
00:06:58: Es geht wirklich jedem so, jeder geht das so... Das ist was ganz Normales, das gehört dazu.
00:07:04: man muss nur wissen wie man damit umgeht.
00:07:07: und jetzt kommen wir zum Teil zwei.
00:07:09: Wie geht man damit Um?
00:07:18: Genau Was sind gute erprobte Creative Hacks zum Anfang?
00:07:24: Und da gibt es hier einige und das Wichtigste habe ich ja eigentlich eben schon so angedeutet.
00:07:31: Steven Pressfield sagt Embrace it, Face It!
00:07:34: Also das ist einfach ganz normal und damit muss man sich erst mal abfinden.
00:07:38: und wenn man weiß, da kommt ein bisschen Gegenwind dann kann man auch damit leben und umgehen und damit arbeiten diesen Gegenwind zum Aufsteigen nutzen.
00:07:49: Aber natürlich, wenn wir jetzt schon bei der Flugmetapher bleiben das Abheben von einem Flugzeug verbraucht einfach auch den meisten Sprit.
00:07:57: Also es ist unheimlich viel Energie die gebraucht wird und wenn man dann die Flughöhe erreicht hat genauso wie das Gehirn, dann funktioniert es wieder gut!
00:08:04: Und diese Energie für den Start müssen wir eben aufwenden und das ist eben ganz normal und da gibt es wichtige Techniken und wichtige Dinge, Und es ist nicht die Inspiration.
00:08:18: Also da gibt's ja diesen berühmten Spruch von Thomas Edison, also der wird ihm zugesprochen so genius is one percent inspiration and ninety-nine percent perspiration oder transpiration also ein Prozentinspiration und neunundneinzig Prozent schwitzen.
00:08:38: harte Arbeit also Disziplin wir warten nicht auf die Inspirations sondern wir legen los und holen uns die inspiration.
00:08:48: so rum muss es gehen wenn du auf die inspiration wartest.
00:08:50: das ist natürlich auch eine möglichkeit.
00:08:52: aber da kann's auch sein dass gar nichts passiert und man gar nicht anfängt überhaupt nichts kommt.
00:08:57: Das würde ich also schon mal abhaken und sagen nein, das machen wir so nicht sondern wir fangen an holen uns die Inspiration und wir schwimmen uns da rein, wir arbeiten uns rein.
00:09:09: Und dann kommt sie schon von alleine wenn wir nur anfangen, wenn wir durch diese Schwierigkeit am Anfang durchgehen und dann passiert auch was.
00:09:17: Das heißt es ist wichtig da diszipliniert zu sein.
00:09:21: also Disziplin ist auf jeden Fall wichtiger als Inspiration In diesem Fall um loszulegen.
00:09:28: und das Wichtige Ding was wir brauchen ist die Deadline.
00:09:32: Ohne eine Deadline kann man auch gar nicht richtig anfangen, weil wenn man wirklich eine DeadLine hat und weiß dann muss es fertig sein Dann habe ich auch den Druck und denen brauchen wir Um zu starten und um zu wissen wann wir auch fertig sein müssen.
00:09:46: Und so eine Dead Line ist etwas sehr magisches Auch wenn der Name natürlich sehr sehr unschön ist Hat es aber dann doch was sehr Beflügelendes und je näher sie rückt, manche bekommen mehr Angst.
00:09:59: Manche werden aber umso näher, umso fleißiger und umso kreativer.
00:10:04: Und es ist für mich ehrlich gesagt auch wie beim Fußball da kann in der letzten Sekunde noch das entscheidende Tor fallen.
00:10:10: Das heißt ich nutze es sehr gerne aus bis zum Schluss weil es einfach nochmal so ein Kick gibt und dann einfach nochmal ... noch mal eine Spannung drin liegt und einfach nochmal ganz viel bis zum Schluss passieren kann.
00:10:28: Dann natürlich das Klischee der Prokrastination, dass man gar nichts macht bis kurz vor der Deadline und dann do all the work while crying.
00:10:37: Aber man sollte auf jeden Fall vorher anfangen, dann hat man nicht dieses Crying aber trotzdem den positiven Deadline-Effekt.
00:10:46: Das heißt wenn man was macht, wenn man jetzt etwas Freies Kreatives Ist das ja auch so, dass bei ganz vielen Leuten dann niemals was draus wird?
00:10:54: Weil die einfach keine Deadline haben.
00:10:56: Im Job haben wir immer eine Deadline deswegen kommt auch immer etwas raus.
00:10:59: Das heißt wenn man was machen will und ein eigenes Projekt ist es ganz wichtig, dass man eben einen Commitment hat oder eine DeadLine und sich da jemanden sucht der dann ein bisschen kontrolliert weil sonst ist das wirklich so dass das Gehirn das dann immer weiter nach hinten schiebt.
00:11:16: also Die Deadline gehasst geliebt Unheimlich wichtig um anzufangen.
00:11:22: Das ist hier so mein Punkt eins.
00:11:26: Dann mische ich das jetzt mal so ein bisschen.
00:11:29: Was unheimlich wichtig ist, ist wiederum dann die Zeit, die man sich nimmt kreativ zu sein.
00:11:34: also bevor Ich anfange muss ich wissen wie lange werde ich jetzt kreative sein?
00:11:39: Jerry Seinfeld hat gesagt Also es wie beim sport.
00:11:43: wenn ich zu meinem trainer gehe und er sagt Und wir sagen Wir machen Jetzt Einfach Sport und Sagen Gar nicht Wie Lange So acht stunden oder was?
00:11:52: sagen wir natürlich, nein auf keinen Fall.
00:11:54: Aber wenn wir uns jetzt verabreden und sagen, sechzig Minuten, dreißig Minuten, neunzig Minuten dann wissen wir okay Jetzt wird es schwierig diese neunzig Minuten.
00:12:04: aber danach bin ich fertig.
00:12:06: Und genau so ist das auch mit der Kreativität dass wir Wenn wir in eine intensive Arbeitsphase gehen, dass wir uns ein Zeitlimit setzen und sagen So lange machen wir jetzt und dann gibt's eine kleine Pause.
00:12:19: An dieses Zeitlimit müssen wir uns auch absolut diszipliniert halten, weil sonst wird das gar nichts.
00:12:25: Und je besser die Kreativen sind umso disziplinierter sind sie auch.
00:12:28: Das ist wirklich so ein bisschen ein Widerspruch den man auch beobachtet ne?
00:12:33: Man hat immer so oft das Klischee dass das Kaoten sind.
00:12:37: Sind wir teilweise auch.
00:12:38: aber auf der anderen Seite sind das wirklich die disziplaniertesten Menschen überhaupt weil die es eben gelernt haben gegen diese Resistance vorzugehen und einfach anzufangen, was zu machen.
00:12:50: Und da ist eben wie gesagt der Trick!
00:12:52: Du legst dir eine bestimmte Zeit fest und in der machst du nichts anderes als deine Aufgabe.
00:12:58: Und da gibt es auch eine Hilfstechnik, die Pomodoro-Technik.
00:13:02: Die ist ganz fantastisch!
00:13:03: Die hat einen Italiener entwickelt weil seine Eieruhr aussah wie ne Tomate.
00:13:07: deswegen hieß sie so Pomodorothechnik dass man sich auf der Eierur oder auf dem Timer sonst wo auf dem Handy wirklich so eine Zeit einstellt.
00:13:14: Da kann man wenn man anfängt ruhig mal mit einer kleinen Zeit anfangen mit einer Viertel Stunde Mit zwanzig Minuten, dreißig Minuten kann man dann so steigern.
00:13:22: und Der Deal is in dieser Zeit Null Internet, Null Social Media einfach arbeiten konzentrieren denken vielleicht auch einfach mal nur mit der Hand und es wirklich erstaunlich finde ich immer wieder was dabei rauskommt.
00:13:37: Dreißig Minuten und loslegen und dann hinterher kleine Belohnung und dann gehts weiter.
00:13:45: da kommt man rein.
00:13:46: das ist eine fantastische Technik mit der ich schon echt gute Erfahrungen gemacht habe.
00:13:52: Kommen wir zum dritten Hack.
00:13:55: Also, wir hatten Deadline dann wieder Time mit der Pomodoro-Technik und jetzt das Dritte ist dass man sich nicht selbst zensieren darf einfach loslegen.
00:14:06: Zum Beispiel sagen das auch ganz ganz viele Leute die im Podcast schreiben und schreddern zu Gast waren von Marc Uwe Kling wo dann immer über Schreiben gesprochen wird.
00:14:15: also ein super spannender toller podcast Und ganz viele sagen sie legen einfach los Und dann wird es schon irgendwann gut.
00:14:23: Aber am Anfang ist das meistens auch quatsch, was sie aufschreiben – aber sie machen einfach!
00:14:28: Weil wenn man sich im Grunde zensiert und immer jeden ersten Satz den man schreiben will hinterfragt, kommt man oft nicht über den ersten Satze hinaus.
00:14:37: Ganz viele Bücher sind niemals geschrieben worden weil die AutorInnen gleich am Ersten Satz gescheitert sind.
00:14:43: Also loslegen, Masse schaffen.
00:14:46: und der lustigste Berliner Phil Also der lustigste Berliner der Welt namens Phil, hat gesagt er sitzt dann da in einem Backshop und schreibt seinen Collegeblock voll mit dem größten Quatsch.
00:14:58: Und irgendwann sieht dann der liebe Gott wow Phil gibt sich ja richtig Mühe und hängt sich rein und belohnt ihn dann mit tollen Inspirationen und dann kommen auch die Gags für sein neues Programm zusammen.
00:15:11: also das fand ich eine sehr gute Story.
00:15:14: also wirklich unzensiert anfangen loslegen und nicht sich zensieren, sondern einfach machen.
00:15:22: Und dann kommt man rein und das Gehirn wird warm und auch vor allem wenn man bewusst auch Blödsinn zulässt, dann hilft das natürlich der Kreativität weil es soll ja auch ein bisschen Spaß machen und da muss ich lockermachen und dann kommt mal rein und Es wird irgendwann die Arbeit reinsteckt.
00:15:45: dann wird es gut, aber man darf sich erst wirklich nicht zensieren sondern muss ungefiltert drauf los schreiben und loslegen.
00:15:56: Dann das vierte ist im Grunde der Opening Song.
00:15:59: Das ist jetzt so ein bisschen aus der Musik geklaut was mir aufgefallen ist.
00:16:07: bei allen Iron Maiden Konzerten läuft bevor die Band auf die Bühne geht immer der gleiche Song Doctor, Doctor von UFO.
00:16:15: Das ist so ein Song da kriegen alle Fans schon eine Gänsehaut wenn der läuft.
00:16:19: die Crew weiß sorry jetzt wird's ernst es geht los.
00:16:22: Bruce Dickinson macht sich final warm weil er weiß dann gehts gleich los.
00:16:26: also der bereitet alle vor und alle gegen das Mindset.
00:16:30: so die Show geht los.
00:16:32: Und genauso bei Metallica, die spielen immer den Ennio Morricone Track aus einem Film Soundtrack.
00:16:39: Aus dem Western Soundtrack The Ecstasy of Gold was auch so ein ganz dramatischer western Soundtrack ist auch ganz ikonisch.
00:16:48: und dann weiß man auch... Jetzt wird gleich Metallica auf die Bühne gehen und du kriegst richtig was auf die Ohren.
00:16:55: Und kriegs eine großartige Show zu hören, um zu sehen.
00:16:59: Das heißt so dieser Opening Song das kann man auch für das kreative Arbeiten sich abgucken.
00:17:05: und einfach wenn man loslegt dass man über Kopfhörer sich einen bestimmten Song, der einen Puscht gibt und den dann hört um reinzukommen.
00:17:16: Und um in die Energie zu kommen und auch wenn man sich so ein bisschen daran gewöhnt hat Dann ist das Gehirn auch bereit.
00:17:23: So jetzt geht es los Jetzt müssen wir Gas geben und Höchstleistung bringen Also mit dem richtigen Song Mit dem richtigem Opening Track Reinkommen dann weiß das Gehirn, dass man loslegen muss und anfangen kann.
00:17:39: Genau!
00:17:39: Und der letzte Punkt ist... auch schon abgeleitet davon das Thema Rituale.
00:17:45: Es ist wichtig sich so Rituaale zu schaffen, jetzt gehe ich mit meiner kreativen Arbeit an den Start, dass man wirklich auch ganz bewusst das kreative Handwerk als Handwerk auch ein bisschen zelebriert.
00:17:58: was sind meine Tools?
00:17:59: Was sind meine tollen Stifte?
00:18:01: Was ist mein Blog?
00:18:02: Da habe ich ja auch schon drüber gesprochen, dass es wichtig ist.
00:18:06: Das ist meine Musik!
00:18:07: Was ist vielleicht mein Kaffee, den ich dann dazu trinke?
00:18:11: Nur Vorsicht.
00:18:13: Das kann natürlich auch zu extremer Prokrastination führen, dass man das Ganze alles sich arrangiert und dann kommt man doch zu nichts.
00:18:22: Es soll schnell gehen und einfach gehen aber dass man für sich so ein bisschen rausfindet was ist denn mein kreatives Ritual?
00:18:28: Wie komme ich in den Zustand, dass ich jetzt anfange zu schreiben Und jeder muss für sich selbst herausfinden und daran einfach ein bisschen arbeiten?
00:18:41: Und dann, wie gesagt ist das schon wieder so eine Routine die es dem Gehirn einfacher macht in diesen Kreativen Kampfmodus zu kommen und die Resistance zu besiegen und tolle Ideen zu entwickeln.
00:18:57: Ja!
00:18:58: Das waren so die wichtigen Dinge.
00:19:00: also einfach Die Deadline ist unheimlich wichtig.
00:19:03: Dann die Zeit die man sich dafür nimmt Also dass man wirklich Den Deal hat mit dem Gehirn so, wir machen sechszig Minuten und dann ist gut.
00:19:12: Also dass man wirklich das in kleine Zeitabschnitte einteilt auch mit der Pomodoro Technik.
00:19:21: Dann das Zensieren, dass man unzensiert startet und einfach loslegt.
00:19:26: Und Masseschaft ohne sich zu zensieren und gleich zu denken, dass das Quatsch ist.
00:19:32: Und dann der Opening Sound.
00:19:33: was ist dein Soundtrack?
00:19:36: Dein Track mit dem du startest unter natürlich das Thema wie modifiziere ich verbessere ich sozusagen mein kleines Ritual meine kleinen Sachen die dem Gehirn dann signalisieren so Los geht's!
00:19:47: Das ist total wichtig.
00:19:49: Ja, und jetzt kommen wir schon beim Thema A. wie anfangen zum Thema Hero.
00:19:57: Zum Hero mit A und das ist Marina Abramowicz.
00:20:08: Ja, Marina Abramovic eine große Performance Künstlerin Konzept Künstlerin ist einer der wichtigsten Vertreterinnen der Performance Kunst- und Body Art.
00:20:20: Ich bin hier zum ersten Mal vor vielen Jahren bei.
00:20:23: Ich glaube, das war eine kleine Konferenz.
00:20:25: In einem kleinen Vortrag begegnet wo sie im Grunde ihre Arbeit vorgestellt hat.
00:20:30: und was ich noch so ganz intensiv im Kopf habe ist wie sie eine Performance vorgestellt hatte mit dem Titel Breeding in breeding out also wo sie die Luft von ihrem Partner Ulay eingeatmet hat und der wiederum die luft von Marina wieder eingeatmen hat hin und her bis sie in Ohnmacht gefallen sind.
00:20:48: Also wirklich ganz verrückte Performances hat sie gemacht und damit das ganze Thema den ganzen Bereich unheimlich nach vorne gebracht.
00:20:56: Hat jetzt gerade wieder eine tolle Ausstellung in Berlin, da werden wir auch diese Woche reingehen mit allen Kreativen und uns da mal ein bisschen inspirieren lassen.
00:21:06: Also Marina Abramovic ist eine ganz große Künstlerin die ungewöhnliche Sachen machte.
00:21:11: ich war zum Beispiel mal in London der Serpentine Gallery Da, das hieß glaube ich fünfhundert irgendwas Stunden und da war sie auch anwesend.
00:21:21: Und da konnte man im Grunde in den Raum gehen musste alles ablegen alle Handys uhren usw.
00:21:27: Und konnte da ausruhen und schlafen und sich ausruhn auf.
00:21:30: irgendwo wusste man nicht genau aber auf irgendeiner Liege lag sie möglicherweise auch.
00:21:35: also ganz interessante Künstlerin muss man immer so ein bisschen auf sich wirken lassen sehr inspirieren und die hat einen Kartenspiel gemacht Mit Tipps, wie man in diesen Flowzustand kommt.
00:21:49: Wie man in den kreativen Zustand kommt ist natürlich total durchgeknallt.
00:21:52: ich lese das mal schnell vor.
00:21:54: also die Aufgabe des Künstlers ist die eines Dinas und Ich möchte ihnen nun mein Wissen vermitteln.
00:22:01: Über die Jahre in denen ich gereist bin, gelernt und gelehrt und meine Kunst geschaffen habe, habe ich verschiedene Wege gefunden wie mir die brüchige Passage von einer Realität in die andere gelingt.
00:22:12: Dieser Bewusstseinszustand ist für mich während meiner Performance es unerlässlich.
00:22:17: Indem sie sich auf diese Passage begeben tun Sie etwas für ihre geistige und körperliche Gesundheit.
00:22:24: Jede einen Leitung der sie folgen ist ein Schritt in die richtige Richtung aber die Passage dauert ein Leben lang.
00:22:31: Meine Symbiose ist durch meine persönlichen Erfahrungen geprägt.
00:22:34: Jetzt sind sie an der Reihe, Marina Abramowitsch!
00:22:38: Und dann hat man hier so einen riesigen Stapelkarten und da zieh ich mal eine für dich und lese mal vor was ihr als verrücktes Rücken-Tipp gibt.
00:22:53: also gehen Sie mit einem Spiegel rückwärts.
00:22:58: Suchen Sie sich einen Ort unter freiem Himmel, an dem sie gefahrlos eine bis drei Stunden rückwärts gehen können.
00:23:04: Halten Sie sich ein kleinen Handspiegel so vor das Gesicht, dass Sie einen Teil des Gesichts und den Weg hinter Ihnen immer sehen können.
00:23:12: Gehen Sie nur mithilfe des Spiegels
00:23:14: rückwerts.".
00:23:15: Okay na gut wer weiß was wir dafür Zustände erreichen hier normal als kleine Inspiration von Marina Abramowicz.
00:23:33: Okay, dann kommen wir zur kreativen Challenge der Woche und die ist ganz einfach.
00:23:38: Denn es geht darum etwas anzufangen.
00:23:41: Mache in dieser Woche etwas zum ersten Mal.
00:23:44: Egal was!
00:23:45: Mach einfach was, was du noch nie gemacht hast.
00:23:47: Das kann natürlich was Simples sein wie ein Rezept, wie eine Ausstellung gehen, wie ne Begegnung, wie einen fremden Menschen ansprechen, an einem Ort gehen wo du noch nicht warst.
00:24:00: mach etwas... Ganz bewusst zum ersten Mal und fühle, was das mit ihr macht.
00:24:06: Weil das gibt im Idealfall immer einen ganz besonderen Kick!
00:24:10: Und schafft neue Verbindungen, neue Synapsenverbindungen im Gehirn die uns dann kreativer machen.
00:24:17: Ja, das war's für heute.
00:24:19: Das war die Folge A wie Anfang Creative Alphabet.
00:24:23: Ganz vielen Dank an den Producer Jan Philippzig, an das Team.
00:24:27: Vielen Dank fürs Zuhören Und schreibt uns einen Podcast at Fockdams.de und lasst ein Like da, lasst den Abo da und fangt was an die Woche!
00:24:40: Ich freue mich auf nächste Woche.
00:24:43: Ciao euer Christopher.
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